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Dolcedo
Dorf im Valle Prino hinter Imperia: mittelalterliche Brücken, Häuser am Bach, Wassermühlen, Maultierpfade durch Olivenhaine und Bellissimi.
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Wie eine Wassermühle in Dolcedo funktionierte, was man heute sieht, wo man in alten Mühlen isst und ein Spaziergang zwischen Ripalta, Brücken und Bach.
Olivenöl ist der Grund, warum Dolcedo so aussieht, wie es aussieht: Die Brücken, die Häuser am Bach und die Loggia am Platz sind um eine Wirtschaft aus Olivenbäumen herum entstanden. Hier erfährst du, wie eine wassergetriebene Ölmühle funktionierte, welche Spuren im Dorf geblieben sind, was du wirklich besichtigen kannst und wie ein Spaziergang zwischen Mühlen und Brücken aussieht, ohne Versprechen, die keine offizielle Quelle bestätigt.
Von Redaktion Italian Riviera·Aktualisiert am ·4 Min. Lesezeit

Die Taggiasca ist die typische Olive Westliguriens und beherrscht die Haine des Valle Prino. Die Oliven werden im Herbst und Winter gepflückt und müssen schnell gepresst werden, weil sie nach der Ernte zu verderben beginnen. Die Bäume wachsen auf Trockenmauer-Terrassen: In Dolcedo stehen überall Olivenbäume, die Landschaft ist von Hand gemacht.
Früher wurde in Mühlen gepresst, die vom Bach angetrieben wurden. Im Allgemeinen lief es so ab: Ein Wasserrad drehte einen großen Mühlstein, der die Oliven zu einer Paste zerquetschte; die Paste wurde gepresst und das Öl vom Wasser getrennt. Deshalb standen die Mühlen am Ufer von Prino und Rio dei Boschi, mit Kanälen, die das Wasser zum Rad führten.
Die Verbreitung des Ölbaums ist mit den Benediktinern von Lérins verbunden, denen der Bischof von Albenga 1103 die Kirche San Tommaso anvertraute. Im 14. Jahrhundert nannte man das Tal wegen des Öls die «conca d’oro». Im 17. Jahrhundert, als Genua dem Terziere di San Tommaso Verwaltungsautonomie gewährte, baute das Dorf die Loggia: Unter ihren Bögen siehst du noch die marmornen Hohlmaße für Öl und Wein und die eisernen Stäbe zum Messen von Stoffen.
Wie viele Mühlen gab es? Die Quellen sind uneins. Manche schreiben «119», andere «mehr als hundert», keine nennt eine Liste. Deshalb sagen wir «über hundert Ölmühlen und Mühlen im Lauf der Jahrhunderte». Wie viele heute noch arbeiten, ist nicht bestätigt.

Dolcedo hat kein Olivenölmuseum: Dafür fährst du zum Museo dell’Olivo in Imperia. Es gibt auch keine offizielle Liste besichtigbarer Mühlen mit Öffnungszeiten. Die Seite «L’Olio» auf der Website der Gemeinde Dolcedo ist die erste Anlaufstelle.

Start im Ortskern von Dolcedo, auf 75 Metern Höhe.
Der Ponte Merea und der Ponte Martelli am Maultierpfad zum Merea gehören zum Sentiero dei Ponti, doch 2016 war der Merea wegen Gefahr gesperrt. Zum heutigen Zustand gibt es keine Bestätigung: Frag die Gemeinde und überquere keine abgesperrten Brücken.
Das Fest des neuen Öls findet nicht in Dolcedo statt, sondern in Imperia: Olioliva ist Anfang November, die Termine der jeweiligen Ausgabe stehen im offiziellen Programm. Verwechsle die beiden nicht: Dolcedo hat kein dokumentiertes «Ölfest». Für neues Öl wähle November-Dezember und frag bei den Betrieben; zum Wandern zwischen den Olivenbäumen eignen sich Frühling oder früher Herbst. Prüfe im Sommer die Waldverordnungen: Im Juli 2026 erklärte die Gemeinde den Zustand erhöhter Waldbrandgefahr.
Häufige Fragen
Eine offizielle Liste gibt es nicht. Einige Erzeuger bieten Besichtigungen oder Verkostungen nach Anmeldung an: Kontaktiere sie vorher.
Im Lauf der Jahrhunderte waren es über hundert Ölmühlen und Mühlen. Wie viele heute aktiv sind, ist nicht bestätigt.
Nein: Olioliva findet in Imperia statt, Anfang November.
Vor allem Taggiasca, auf rund 615 Hektar, 31 % der Gemeindefläche.
Räder und Kanäle sind bei der Brücke von Ripalta sichtbar; viele Mühlen sind privat und nur von außen zu sehen.
Im Equilibrio und in der Casa della Rocca, zwei Restaurants im Guide Michelin in ehemaligen Mühlen; direkt reservieren. Für weitere Ausflüge siehe San Lorenzo al Mare, Cervo und Diano Marina.
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