
Palazzo Doria und das römische Mosaik
Der Palast entstand zwischen 1574 und 1578 für Giovanni Andrea Doria und seine Frau Zenobia Del Carretto, nach einem Entwurf, der Galeazzo Alessi oder einem seiner Schüler zugeschrieben wird. Ein Renaissancepalast mit Zügen einer Festung: Das zeigt der fünfeckige Turm, 1602 zur Verteidigung der Mauern angefügt und über einen Wehrgang mit dem Palast verbunden. Heute sitzt hier die Gemeindeverwaltung. Achte auf das Schieferportal aus dem 16. Jahrhundert und im Garten auf die Fontana Giovanna und das kleine Freilichttheater.
Im Inneren, in der Sala del Mosaico, liegt das Fragment eines römischen Fußbodenmosaiks aus dem 3. Jahrhundert n. Chr., gefunden im Ortskern. Der Eintritt ist während der Öffnungszeiten des Rathauses frei; oft finden dort Wechselausstellungen statt. Bei jüngeren Grabungen in den Gassen der Altstadt kamen weitere Mosaikteile und Mauern zum Vorschein, die auf eine römische Villa der Kaiserzeit hindeuten.


















