Celle Ligure ist ein Fischerdorf an der Riviera di Ponente in der Provinz Savona, zwischen Albisola und Varazze. Die bunten Häuser stehen dicht an dicht direkt über dem Strand, die engen Gassen (Carruggi) verlaufen parallel zum Meer, dahinter steigen Hügel mit Pinien und Olivenbäumen an. Ein ruhiger, familienfreundlicher Badeort mit feinen Sandstränden und Wasser, das auch 2026 die Blaue Flagge erhalten hat.
Celle wird erstmals 1014 in einer Urkunde erwähnt. Der Name stammt wahrscheinlich vom lateinischen „cellae“, den kleinen Lagern, in denen die Fischer Boote und Gerät aufbewahrten. Unter Genua lebte Celle im 17. und 18. Jahrhundert vom Seehandel im ganzen Mittelmeer. Im Ortsteil Pecorile kam 1414 Francesco Della Rovere zur Welt, der spätere Papst Sixtus IV., Bauherr der Sixtinischen Kapelle.
Heute hat Celle rund 4.900 Einwohner und gehört zu den „Borghi più belli d’Italia“, den schönsten Dörfern Italiens. Der Ort hat zwei Teile: die Altstadt im Westen und Celle Piani im Osten, entstanden mit dem Badetourismus, verbunden durch eine autofreie Strandpromenade. Mit eigenem Bahnhof und eigener Autobahnausfahrt ist Celle auch ohne Auto ein guter Standort.