
Die Eisenbahnbrücke und die Piazza XXVII Dicembre
Die Bahn erreichte Zoagli 1868 und überquerte die Bucht auf einer hohen Brücke über Platz und Häusern. Seitdem ist sie das Wahrzeichen des Ortes – und sie war das Ziel alliierter Bombenangriffe. Am 27. Dezember 1943 trafen Flugzeuge die Bahnlinie und zerstörten den größten Teil des Zentrums; 45 Zivilisten kamen ums Leben. Im Mai und Juni 1944 folgten weitere Angriffe.
Der Hauptplatz trägt das Datum des ersten Angriffs. Er entstand, indem man die Mündung des Baches Semorile mit dem Schutt der zerstörten Häuser auffüllte; heute liegt darunter ein Parkhaus. Deshalb ist das Zentrum von Zoagli größtenteils ein Nachkriegsbau: Im Westen stehen noch einige Häuser des alten Dorfes, im Osten ist fast alles neu. Wer vom Strand aus auf die Bögen des Viadukts schaut, versteht die Geschichte des Ortes besser als durch jede Gedenktafel.














